Zwei aufregende Wochen sind geschafft: Bevor Mateusz Jeske und seine Azubi-Kollegen die Herforder Lidl-Filiale wieder an die Stammbelegschaft übergeben, steht noch eine Runde Feedbackgespräche an – und natürlich eine besonders gewissenhafte Aufräumaktion. Denn schließlich wollen die Azubis die Filiale in einem erstklassigen Zustand hinterlassen.
Am letzen Tag des Projektes führte Herr Dumler mit jedem nochmal ein Feedbackgespräch. Der letzte Arbeitstag verlief wie jeder andere auch, bis auf die Tatsache, dass wir den Laden besonders sauber und ordentlich für die Übergabe hinterlassen wollten. Zum Wochenende stellte sich, wie jedesmal, ein reger Kundenandrang ein und wir waren gut beschäftigt, diesen zu bewältigen. Gegen Ende der Schicht schachtelten wir nochmals alle Gänge ordentlich ab – also räumten leere Kartons auf und rückten eventuell verschobene Waren zurecht – , säuberten die Kassenzone und verabschiedeten uns in den Feierabend.
In den zwei Wochen hab ich vor allem gelernt, alles konzentriert und ruhig anzugehen, um auch keinerlei Kleinigkeiten zu vergessen. Zudem war es eine tolle Erfahrung, auch mal mit gleichaltrigen Kollegen Hand in Hand zu arbeiten. Ich kann in Zukunft jedem, der die Möglichkeit hat auch an diesem Projekt teilzunehmen, auf jeden Fall empfehlen, diese Gelegenheit wahrzunehmen.

Eine Discounter-Filiale, vollständig von Auszubildenden gesteuert und geleitet? Dass man als Auszubildender schon sehr früh in seiner beruflichen Karriere Verantwortung übernehmen und dabei auch gute Geschäftszahlen liefern kann, beweisen Mateusz Jeske und einige seiner Azubi-Kollegen aus ganz Ostwestfalen. Zwei Wochen lang haben sie eine Lidl-Filiale in Herford in Eigenregie geführt. Für die Abheber Ostwestfalen hat er seine Erlebnisse in einem kleinen Online-Tagebuch festgehalten.