Das Ziel einer jeden Ausbildung ist natürlich nicht nur die Ausbildungszeit und deine Entwicklungen an sich, sondern auch der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung. Ist dieses Ziel zu einer Zeit der Ausbildung gefährdet, zum Beispiel durch schlechte Noten in der Berufsschule, kannst du dir Unterstützung in Form von den sogenannten ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) holen.

Hierbei erhältst du an mindestens drei Stunden pro Woche persönliche Unterstützung in kleinen Gruppen oder sogar im Einzeltraining. Erfahrene Mitarbeiter bestimmter Bildungsträger führen die ausbildungsbegleitenden Hilfen in deiner Stadt durch. Die Unterstützung kann in Form von Nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen, Nachhilfe in Deutsch aber zum Beispiel auch in Form von Vermittelnden Gesprächen mit Ausbildern und Lehrkräften stattfinden. Hier kannst du ganz offen über mögliche Schwierigkeiten und Herausforderungen sprechen.

Das Tolle ist, dass die ausbildungsbegleitenden Hilfen vollständig von der Agentur für Arbeit finanziert werden. Das heißt weder für dich, noch für deinen Ausbildungsbetrieb entstehen Kosten.

Teilnehmen können erstmal alle Jugendlichen, die für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zusätzliche Hilfe benötigen und sich mit diesem Anliegen an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wenden.

Melde dich bei Bedarf bei deinem Berufsberater der Agentur für Arbeit. Hast du hier bisher keinen Ansprechpartner, kannst du dich mit deinem Anliegen allgemein bei deiner Agentur für Arbeit vor Ort melden und erhältst dann einen Ansprechpartner. Der Berufsberater prüft deine Anfrage und teilt dir mit welcher Bildungsträger für dich in Frage kommt.

Wo du weitere Hilfen bei Schwierigkeiten während der Ausbildung erhältst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.