Damit eine neue Ausbildungsordnung in Kraft treten kann, muss diese erstmal vom Berufsbildungsausschuss erlassen werden. Aber wer oder was ist eigentlich der Berufsbildungsausschuss? Der Berufsbildungsausschuss wird von der IHK für vier Jahren berufen und besteht aus jeweils sechs Vertretern der Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie Lehrkräfte. Die Tätigkeit im BBA ist ehrenamtlich und die Aufgaben sind sehr vielfältig, so Sarab Aclan, die sich im BBA als Arbeitnehmervertreterin für die Qualität der beruflichen Bildung einsetzt. Als Jugendbildungsreferentin beim Deutschen Gewerkschaftsbund trägt sie vor allem die Erfahrungen, Sichten und Interessen von Auszubildenden in den Ausschuss. Dadurch trägt sie zur Verbesserung der Ausbildung im Sinne der Auszubildenden bei. Auch Nico Gottlieb von der HARTING KGaA engagiert sich als Arbeitgebervertreter im BBA. Als erfahrener Ausbildungsleiter verfügt er über die erforderliche Fach- und Sozialkompetenz, mit der er zur Optimierung der Bildungslandschaft in Ostwestfalen beiträgt.

Wir durften bei der letzten BBA Sitzung in der Fachhochschule Bielefeld dabei sein und haben den 18 Mitgliedern einmal über die Schulter geschaut. Neben allgemeinen Tagesordnungspunkten wie der Begrüßung der Teilnehmer und die Genehmigung des letzten Protokolls, beschäftigte sich der BBA auch mit aktuellen Themen der Berufsbildung. Die aktuelle Entwicklung des Ausbildungsmarktes war hier z.B. eines der Topthemen. Prof. Dr. Benning stellte außerdem das Projekt „ANKOM – Anrechnung beruflicher Inhalte auf Studiengänge“ vor, dabei geht es um Anrechnungsmöglichkeiten und den Zugang an Hoch- oder Fachhochschulen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Wir wünschen dem BBA weiterhin gutes Gelingen bei den vielfältigen und spannenden Aufgaben und danken allen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement.