Dass es in Bristol noch viel mehr als nur Graffiti zu bestaunen gibt, das wurde uns bei unseren ersten Touren durch die Stadt schnell klar. Besonders eindrucksvoll: der Cabot Tower, der größte (kostenlose) Aussichtspunkt der Stadt. An dem Ausblick gibt es nichts auszusetzen, besonders bei strahlendem Sonnenschein.
Außerdem gibt es oben auf dem Turm „Marker“, die angeben, wie weit bestimmte Städte und Sehenswürdigkeiten entfernt sind. Scheinbar bin ich mehr als 550 Meilen weg von Zuhausen.
Ein großer Unterschied zwischen England und Deutschland: Die Arbeitsmoral ist wirklich komplett anders hier. Alles dreht sich um die „Work-Life-Balance“. Und daher ist es auch kein Problem, sich mit seinem Laptop mal einen Tag lang in den Park zu setzen und von hier aus zu arbeiten… ist ohnehin viel angenehmen als die deutsche Büroatmosphäre. Deshalb: ab in den Park mit Aussicht auf die Clifton Suspension Bridge – Sightseeing und Arbeit in einem.
Und wenn man unterwegs mal Strom braucht, hilft dieser coole Baum: Er nennt sich „Energy Tree“ und hat Solarzellen als „Blätter“. Aus den Rohren daneben kommt dann per USB Strom für das Handy direkt aus dem Baum. Dank einem Akku soll das eigentlich auch bei schattigem Wetter klappen. Aber leider wurden mittlerweile alle USB Ports herausgerissen oder sind anderweitig kaputt. Der Ansatz ist dennoch richtig cool, wie ich finde.

Sebastian Siegmann
Mehr als nur Sprachurlaub: Auslandspraktika während der Ausbildung werden immer beliebter. Dass man in einem fremden Land neben der Sprache auch viel Interessantes über die Arbeitskultur lernen kann, das erfährt auch Sebastian Siegmann, Auszubildender als Informatikkaufmann bei der IHK Ostwestfalen. In seinem Praktikumstagebuch erzählt er von seinem Trip ins englische Bristol, wo er ein dreiwöchiges Praktikum bei einem IT-Unternehmen absolviert hat.






