Wie werde ich Ausbildungsbetrieb?

Viele Schüler und Schülerinnen stellen sich im Moment die Frage, wie werde ich Azubi in einem Unternehmen? Wir fragen heute mal andersrum, wie wird ein Unternehmen eigentlich zum Ausbildungsbetrieb?

Wenn ein Unternehmen das erste Mal die Idee hat auszubilden, sollten die Verantwortlichen sich zunächst überlegen in welchem Bereich die Ausbildung stattfinden soll. So kann in einem nächsten Schritt die Informationssammlung über in Frage kommende Ausbildungsberufe stattfinden. Je nach Ausbildungsberuf können nämlich unterschiedliche Kammern für die Ausbildungserlaubnis zuständig sein. „Wie werde ich Ausbildungsbetrieb?“ weiterlesen

Azubi-Blog: Auf dem Mähdrescher über Indiens Felder

Jens Striewe, 19 Jahre alt, hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Industriemechaniker bei CLAAS erfolgreich abgeschlossen.

Am Wochenende einen Ausflug zum Taj Mahal machen oder die Grenzen des Himalaya erkunden? Kann man machen, wenn einen die eigene Ausbildung bis nach Indien bringt. Geklappt hat das zum Beispiel bei Jens Striewe: Der 19-Jährige hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Industriemechaniker bei CLAAS erfolgreich abgeschlossen. Während seiner Ausbildung verbrachte er sechs Wochen bei der CLAAS Tochtergesellschaft in Indien. Was er dort erlebt hat und wie das Arbeiten im über 7.000 km entfernten Indien ist, erzählt er uns im Azubi-Blog.

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Girls´Day – Was kann man machen?

Der Girls´Day ist entstanden, weil es eine Vielzahl von Berufen gibt, in denen nur wenige Frauen eine Ausbildung beginnen. Bei ganz vielen dieser Berufe liegt der Anteil der Frauen bei unter 30 Prozent, hier arbeiten also größtenteils Männer. Aber warum ist das so? Eine mögliche Ursache liegt darin, dass viele Mädchen diese Berufe gar nicht richtig kennen, weil sie nie Berührungspunkte mit den Berufen hatten oder aber einfach zu viele Vorurteile gegen bestimmte Berufsgruppen bestehen, sodass die Mädchen diese Berufe erst gar nicht näher in Betracht ziehen. „Girls´Day – Was kann man machen?“ weiterlesen

Was kann ich mit dem Weiterbildungsstipendium machen?

Das Weiterbildungsstipendium ist ein Förderprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es bietet jungen Berufstätigen nach der Ausbildung die Möglichkeit, Fördergelder für Weiterbildungen in Anspruch zu nehmen. Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) koordiniert das Stipendium, berät und unterstützt die einzelnen Kammern bei der Bearbeitung. „Was kann ich mit dem Weiterbildungsstipendium machen?“ weiterlesen

Azubi-Lexikon: Wann haftet ein Auszubildender für einen Schaden?

Für einen Moment nicht ganz dabei gewesen, plötzlich gibt´s ein fieses Geräusch und schon ist es passiert: die teure CNC-Maschine ist hinüber, oder der Monitor ist dunkel, oder die Palette mit den empfindlichen Gläsern liegt auf dem Boden. Wie ist das eigentlich, wenn ich als Auszubildender etwas kaputt mache? Wir fragen unseren IHK-Rechtsreferenten Lars Döhler, inwieweit ein Azubi für einen Schaden aufkommen muss. „Azubi-Lexikon: Wann haftet ein Auszubildender für einen Schaden?“ weiterlesen

Azubi-Lexikon: Wie viele Urlaubstage stehen mir in der Ausbildung zu?

Urlaub – für viele die schönste Zeit im Jahr. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, gerade in der Ferienzeit ist Urlaub sehr beliebt. Vor allem diejenigen, die zur Berufsschule müssen, haben oft keine andere Wahl, als Ihren Urlaub in den Freien zu nehmen. Aber woher weiß ich, wie viele Tage Urlaub ich im Jahr nehmen kann?

Im Ausbildungsvertrag muss die konkrete Dauer des Urlaubs festgeschrieben werden. Der gesetzliche Mindesturlaub für Erwachsene wird im Bundesurlaubsgesetz (BurlG) festgelegt und beträgt 24 Werktage, also vier Wochen. Für Jugendliche gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), hier ist die Dauer des Urlaubs nach dem Lebensalter gestaffelt. Der Mindesturlaub beträgt

  • 30 Werktage, wenn der Jugendliche noch nicht 16 Jahre alt ist,
  • 27 Werktage wenn der Jugendliche noch nicht 17 Jahre alt ist und
  • 25 Werktage wenn der Jugendliche zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 18 Jahre alt ist.

Das sind natürlich nur die gesetzlichen Mindestvorgaben, Verbesserungen durch tarifliche, betriebliche oder einzelvertragliche Regelungen sind immer möglich.

Wichtig für die Beantragung des Urlaubs ist, dass die betrieblichen Vorgaben berücksichtigt werden. Viele Unternehmen haben spezielle Urlaubsanträge die Online oder in Papierformat auszufüllen und dann bei dem Vorgesetzten einzureichen sind. Auch der Zeitpunkt der Beantragung ist in manchen Betrieben relevant. So kann es beispielsweise sein, dass drei Wochen Urlaub am Stück nicht kurzfristig eingereicht werden können, sondern schon Monate im Voraus eingereicht werden müssen. Um Vertretungen in den Arbeitsbereichen sicher zu stellen, findet in vielen Bereichen auch schon am Anfang des Jahres die komplette Urlaubsplanung statt. Wer sich Brückentage frei nehmen möchte um sich das Wochenende zu verlängern, sollte dies auch am besten Frühzeitig absprechen. Denn gerade die Tage zwischen Feiertag und Wochenende sind immer heiß begehrt. Natürlich müsst ihr immer darauf achten, dass an Tagen, an denen ihr Urlaub nehmen möchtet, kein Berufsschulunterricht stattfindet.

Es kann auch vorkommen, dass Ihr den Zeitraum des Urlaubs vom Unternehmen vorgegeben bekommt. Das nennt sich dann Betriebsurlaub. In dieser Zeit ist das gesamte Unternehmen geschlossen und alle Mitarbeiter müssen an den Tagen Urlaub nehmen.

Solltet ihr währen eures Urlaubs krank werden, ist es wichtig trotzdem zum Arzt zu gehen. Wenn der Arzt dann eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit ausstellt, kann diese anschließend beim Arbeitgeber eingereicht werden. Die Tage, in denen die Arbeitsunfähigkeit bestand, werden nicht als Urlaubstage auf den Jahresurlaub angerechnet.