Egal ob du dich für ein Praktikum, eine Ausbildung oder einen festen Job bewerben möchtest, die Anlagen sollten nicht fehlen. Doch was legst du dem Bewerbungsschreiben bei? Natürlich das Zeugnis, aber welches Zeugnis macht Sinn? Dies ist davon abhängig für was du dich bewerben möchtest.

In der Regel sollten auf jeden Fall die letzten beiden Schulzeugnisse beigelegt werden. Wichtig ist, gerade bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz, das Abschlusszeugnis der Schule oder sogar schon von der Berufsschule. Das Zeugnis der Grundschule hat hier sicherlich nichts mehr zu suchen. Auch Zertifikate oder Teilnahmebescheinigungen können bei einer Bewerbung hilfreich sein. Du hast vielleicht schon an einem Telefontraining oder einem 10-Finger-Schreibkurs teilgenommen? Solche Bescheinigungen können auch dem Bewerbungsschreiben beigefügt werden. Zudem sind auch Nachweise über Sprachkenntnisse ein Plus in jeder Bewerbung. Achte aber auch immer auf die Aktualität der Nachweise. Ein PC-Kurs für Anfänger, der bereits vor 5 Jahren besucht wurde, ist beispielsweise nicht mehr aktuell und sagt deshalb wenig über die heutigen Kenntnisse aus.

Bei der Bewerbung auf einen festen Job, solltest du auf jeden Fall das Ausbildungszeugnis und das Arbeitszeugnis deines Arbeitgebers beifügen. Dies ist für den neuen Arbeitgeber eine gute Hilfestellung sich im Vorfeld ein Bild von dir machen zu können. Top ist es natürlich, wenn das Arbeitszeugnis sehr positiv ausfällt. Aber auch negative Zeugnisse, zum Beispiel mit Fehlstunden, solltest du der Bewerbung beilegen, denn ein fehlendes Zeugnis wirkt nur noch negativer. Sollte schon eine Aufstiegsfortbildung oder ein Studium abgeschlossen sein, gehören die Nachweise darüber natürlich auch mit in die Anlagen.

Achte jedoch immer darauf, nicht zu viele Anlagen beizufügen. Am besten versuchst du dich zuvor in die Lage des Bewerbungsempfängers hinein zu versetzten. Dies hilft dir dabei zu entscheiden, welche Anlagen sinnvoll sind. Denn zu viele Anlagen können die Bewerbung auch schnell unübersichtlich machen. Auch die Reinfolge sollte vorher durchdacht werden. Du kannst die Anlagen chronologisch oder gegenchronologisch ordnen oder sie nach Ihrer Wichtigkeit sortieren. Besonders gute Nachweise können nach vorne sortiert werden, um ein positives Bild des Bewerbers entstehen zu lassen. Die Anlagen sollten jedoch in jedem Fall mit deinem Lebenslauf übereinstimmen und leserlich kopiert sein – keine Originale! Bei Online-Bewerbungen ist darauf zu achten, dass die eingescannten Dokumente leserlich sind.